Publikationen

Veröffentlichungen des Vereins Stalag Moosburg e.V.

Gedenkstätte Stalag VII A

Info-Faltblatt zur Geschichte des Lagers

Das 12-seitige Faltblatt informiert kompakt über die Geschichte des Kriegsgefangenenlagers, seine Organisation, das Leben der Gefangenen im Lager und ihre Arbeitseinsätze in der Region.

Das Faltblatt liegt in 6 Sprachen vor und ist im Rathaus sowie in den Museen erhältlich. Hier kann es als PDF heruntergeladen werden:

deutsch / englisch / französisch / russisch / polnisch / serbokroatisch

Stalag VII A Moosburg

Kommentierte Foto-Präsentation zur Geschichte des Kriegsgefangenenlagers Stalag VII A (1939-45)

DVD

Anhand zahlreicher historischer Fotoquellen meist aus dem Bestand des Heimatforschers Karl A. Bauer erhält der Betrachter einen Eindruck von den Verhältnissen im Kriegsgefangenenlager.

Dreisprachig kommentiert (deutsch/englisch/französisch)

Teil 1: Das Lager (ca. 20 min)
Teil 2: Gedenken und Gedenkorte (ca. 10 min)

Hrsg. Stalag Moosburg e.V.
Als DVD erhältlich im Stadtarchiv Moosburg und hier auf

Dr. Dominik Reither, 2015

Stalag VII A Moosburg

Ein Kriegsgefangenenlager 1939-1945

Das Stalag VII A in Moosburg war eines der größten deutschen Kriegsgefangenenlager im 2. Weltkrieg. Mehr als 150.000 Gefangene wurden dort von 1939 bis 1945 registriert und in Arbeitskommandos im Wehrkreis VII (Südbayern) eingesetzt.

Die zum 70. Jahrestag der Befreiung des Lagers erschienene Broschüre befasst sich erstmalig wissenschaftlich dokumentiert mit verschiedenen Aspekten des Lagers, wie Bau und Befreiung, Versorgung der Gefangenen, Arbeits­einsatz, Freizeit oder Kon­takt der Gefangenen zur Bevöl­kerung. Die einzelnen Kapitel geben einen Überblick, erheben jedoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit, da zum Zeitpunkt der Erstellung noch nicht alle Archive und Quellen ausgewertet werden konnten.

Paperback 80 S., ISBN 978-3750408340 (€ 9,80)
E-Book ISBN 978-3750472785 (€ 5,99)
im Buchhandel oder online

Dr. Dominik Reither, Elke Abstiens,
Karl Rausch, Christine Fößmeier

Auf den Spuren verlorener Identitäten

Sowjetische Kriegsgefangene im Stalag VII A Moosburg

Sowjetische Kriegsgefangene hatten im 2. Weltkrieg unter deutlich schlechteren Bedingungen zu leiden als die übrigen Gefangenen. Obwohl sie die zweitgrößte Gruppe im Kriegsgefangenenlager Stalag VII A in Moosburg darstellten, sind ihre Schicksale bislang häufig nur in pauschalen Zusammenhängen betrachtet worden.

Die vorliegende Publikation „Auf den Spuren verlorener Identitäten“ zeigt die ideologische Situation und die prekären Lebensbedingungen der sowjetischen Kriegsgefangenen auf, ebenso aber Besonderheiten im Stalag VII A. Wie stellte sich hier die Lagerleitung gegen die berüchtigten Aussonderungen? Wie entfaltete eine Widerstandsgruppe – die B.S.W. – ausgehend vom Moosburger Lager ihre Wirkung noch über Südbayern hinaus? Neu erschlossene oder erstmals in ihren Inhalten und Aussagen gesichtete Quellen mit Tausenden von Registrierungsnummern und penibel geführten Dokumenten öffnen auch den Blick auf die Einzelschicksale. Die Namen der Toten werden zum ersten Mal seit Jahrzehnten wieder genannt, und manches Gesicht ist nun in all seiner Individualität wieder sichtbar.

Drei wissenschaftlich fundierte Beiträge der Historiker Dr. Dominik Reither und Karl Rausch, Elke Abstiens und der Kunsthistorikerin Christine Fößmeier nähern sich dem Thema aus historischen, wie aus menschlichen Blickwinkeln an.

Paperback 240 S., ISBN 978-3746096087 (€ 29,90)
E-Book ISBN 978-3746088389 (€ 15,99)
im Buchhandel oder online

Weiterer Literaturtipp zum Thema: Gabriele Hammermann (Hg.), Andrea Riedle (Hg.), „Der Massenmord an den sowjetischen Kriegsgefangenen auf dem SS-Schießplatz Hebertshausen 1941-1942“, ISBN 978-3835336483

Dr. Dominik Reither

Zwischen Hakenkreuz und Sternenbanner

Kriegsende und Nachkriegszeit in Moosburg

Plötzlich war der Krieg zu Ende. US-Truppen besetzten am 29. April 1945 Moosburg und befreiten das Kriegsgefangenenlager Stalag VII A mit mehreren zehntausend Insassen. Die Tage des Umbruchs zwischen Hakenkreuz und Sternenbanner waren der Auftakt eines langen, wechselvollen Weges hin zu einer neuen Normalität – ein Alltag zwischen Krieg und Frieden begann.

Der Autor beschreibt die letzten Tage des Dritten Reichs, das Kriegsende und die verschiedenen Aspekte der Lebensumstände in der Nachkriegszeit. Er stützt sich dabei nicht nur auf zahlreiche Quellen vor Ort, sondern auch auf umfangreiches, unveröffentlichtes Material in den National Archives in Washington.

Hrsg. Stalag Moosb